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„Der Herr ist auferstanden; er ist wahrhaftig auferstanden!“
 
 
Liebe Leserinnen und Leser dieser Kirchennachrichten,
 
mit diesem Jubelruf begrüßen Christen das Osterfest seit Anbeginn der Kirche.
 
Als Ostergruß, als Halleluja-Vers in den Gottesdiensten, als gesungener Kanon, immer wieder vergewissern wir uns selbst und auch gegenseitig dieser unglaublichen Erkenntnis: Ja, es ist wahr; Jesus lebt!
 
Unglaublich ist das. Denn der Augenschein und die Lebenserfahrung sagen uns Anderes: Der Tod ist eine Tatsache! Indem ich diese Andacht schreibe, kostet der unsägliche Krieg in der Ukraine ungezählte Menschen das Leben auf beiden Seiten, und mittelbar wird es noch mehr Opfer geben: Die verführten jungen Menschen auf Seiten der russischen Angreifer, die verzweifelten Verteidiger der ukrainischen Heimat, die zivilen Opfer der Bomben und Raketen, die Kinder und alten Menschen, die sich nicht retten können und keine medizinische Hilfe bekommen; und
 
durch die ausbleibenden Getreidelieferungen aus den Kornkammern der Ukraine werden noch mehr Menschen verhungern im Jemen und anderen Hungergebieten. Der Tod fährt reiche Ernte ein. Und ich fürchte, wenn dieses Gemeindeblatt gelesen wird, hat das noch kein Ende. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Krieg nicht noch weitere Kreise zieht und noch schrecklichere Dimensionen erreicht.
 
Es wird in diesem Jahr schwer fallen, frohe Ostern zu wünschen.
 
Und dennoch, ja, mit einem trotzigen und mutigen, lauten „dennoch“ verkünden wir die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus! Besonders unseren Gästen aus der Ukraine rufen wir es zu: „Der Herr ist auferstanden; er ist wahrhaftig auferstanden!“
 
Und Er sagt uns: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“ Der Tod spricht nicht das letzte Wort über uns! Seine Macht ist begrenzt, auch wenn sie gerade so entfesselt Leben zu fressen scheint. Der Tod kann eine Lebenszeit verkürzen, aber kann kein Leben auslöschen. Das Leben siegt, weil der Schöpfer des Lebens es allein in den Händen hat, ob unser Leben endet oder ob er es vollenden
 
will. Das Leben siegt, weil der Herr des Lebens gesiegt hat über den Tod.
 
Nicht unsere Taten machen uns unsterblich. Manche, die mit Gewalt in die Geschichte eingehen wollen, werden von der Geschichte vergessen oder allenfalls als abschreckendes Beispiel erwähnt werden. Was uns allein unsterblich macht, ist unser Vertrauen auf Jesus, der uns den Weg vorangegangen ist durch den Tod hindurch, hinein in das neue Leben bei unserem himmlischen Vater. Unsterblich werden sein die vielen unschuldigen Opfer, die Kinder, die kaum zu leben hatten, die Mütter und Väter, die aus Liebe entschieden haben, welcher Weg der richtige ist, die Alten, denen es nicht vergönnt war, im Frieden zu sterben, die Menschen, die Andere in Schutz nahmen und die sich erbarmten über die Notleidenden.
 
Möge dieses Osterfest in uns stark machen den Glauben, die Hoffnung und die Liebe. „Die Liebe aber ist die Größte unter ihnen“, weil sie nicht nur aus schönen Worten, sondern aus Taten besteht, die anderen Menschen dienen. Und möge uns ein Pfingstfest geschenkt werden, zu dem Gottes Geist uns neu macht, zu Kindern des Lichtes und Verkündern der Guten Nachricht.
 
 
„Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus!“
 
Ihr/Euer Pfarrer Volker Burkart
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17.05.2022
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