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Liebe Leserinnen und Leser dieser Kirchennachrichten, liebe Schwestern und Brüder unserer Gemeinden!

Am Anfang dieser Ausgabe der Kirchennachrichten grüße ich Sie herzlich mit dem alten Ostergruß:
„Der Herr ist auferstanden!“ ER lebt und wirkt unter uns. In dieser Osterfreudenzeit werden wir neu erinnert und ermutigt, wer wir durch Jesus unseren lebendigen Herrn sind und wozu wir berufen sind. In Gottes Augen sind wir nicht irgendeine Nummer, unbedeutend, leicht zu übersehen, sondern wir sind kostbar und wertvoll.
Im Monatsspruch für April wird uns, die wir an Jesus Christus glauben, zugesagt:
„Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.“ (1.Petrus 2,9)
Das ist viel, was uns hier in einem Atemzug zugesprochen wird. Von uns aus können wir dem gar nicht entsprechen.
Aber durch dies reichhaltige Wort gibt er uns Einsicht und ermutigt uns, danach zu leben.
Zur Zeit des Alten Testamentes hat Gott sich das Volk Israel als sein geliebtes Volk erwählt. In Jesus Christus hat er um uns geworben, hat uns, die wir von ihm getrennt waren, seine Zuwendung und Liebe erfahren lassen. Durch ihn hat er uns losgekauft aus den verschiedenen Abhängigkeiten. Nun sind wir durch Jesus eingepfropft in den Stamm des Volkes Gottes. Durch ihn sind wir erwählt; Gott zu gehören, sein heiliges Volk zu sein. Auch wenn wir mit beiden Beinen hier auf dieser Erde stehen, sind wir ausgesondert für Gott. Das ist wie ein Qualitätssiegel, das auf uns liegt. Dazu sagt Petrus der christlichen Gemeinde damals und uns heute: „Ihr seid die königliche Priesterschaft ...“
Wir sind königlich, also des größten Königs eigen. Nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt hat Gott seinen Sohn als König eingesetzt. Jesus Christus ist Sieger und er herrscht als König. In seinen Herrschaftsbereich will er auch uns mit hinein nehmen. Wir gehören zu ihm. Adel verpflichtet. Jedoch nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern aus Dankbarkeit wollen wir ihn mit unserem Leben ehren und ihm dienen. Aus Dankbarkeit, dass er uns berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht. Wie es in dem Lied von Manfred Siebald heißt: „Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht.“ Gott gebraucht oft Menschen, um anderen zum Glauben zu helfen. So zum Beispiel hat ein Priester die Funktion, zwischen Mensch und Gott zu vermitteln. Er setzt sich für die Anliegen der Leute vor Gott ein und betet für sie. Er hört auf Gottes Wort und gibt Trost und  Hilfe weiter. Er segnet sie. Martin Luther nennt die Getauften „das Priestertum aller Gläubigen“. Er sagt: „Was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht zu sein, obwohl es nicht einem jeden ziemt, solch  Amt zu üben.“ Als Christen, als Gesalbte, als Geweihte Gottes gehören wir zur königlichen Priesterschaft. Als solche wollen wir Gottes Wohltaten bezeugen. Etwa wie die Apostel zu Pfingsten, die vom Heiligen Geist erfüllt, von den großen Taten Gottes reden und dadurch ihre Mitmenschen ermutigen, an Jesus Christus zu glauben.
Wenn wir dort, wo wir hingestellt sind, nach dieser Berufung leben, so kann auch heute Gemeinde gebaut werden und sich zu Gottes Ehre und zum Wohl der Menschen in Stadt und Land entfalten.
Möge der Heilige Geist an uns wirken, dass wir neu unsere Bestimmung erkennen und danach leben.

Ihr Pfarrer Hans Zink

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24.05.2016
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